Apotheke am Bahnhof

Harnsäure

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Bei vielen Menschen befinden sich solche Kristallstrukturen im Blut. Grund ist eine Störung im Harnsäurehaushalt. Neben einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme, kann die Ursache auch in zu hohem Harnstoffanteil in der Nahrung, in Übersäuerung oder auch einer Nierenschwäche liegen. Auch ein Untergang größerer Zellmengen im Körper, z.B. nach einer Chemotherapie, kann den Harnsäurespiegel erhöhen, da die freigesetzte DNA zu Harnsäure abgebaut wird.

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Kristallbildung

Eiweiße sind ein fester Bestandteil der Nahrung; Kaffee wird in gewaltigen mengen getrunken; beiden ist gemeinsam, dass sie bei ihrem Abbau Harnsäure hinterlassen, einen Stoff, der nur sehr schlecht wasserlöslich ist.
Harnsäure belastet den Körper und seine Ausscheidung ist abhängig von der Menge aufgenommenen Wassers.
Bei Menschen, die ungenügend Flüssigkeit zuführen, kann die Harnsäure nicht gelöst werden und liegt in Form von Kristallen vor, die sich bevorzugt in Gelenke einlagern und dort Entzündungen erzeugen. Jeder sollte pro 100 kg Körpergewicht 3,5 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken und Eiweiße und purinhaltige Stoffe in nicht zu großer Menge zu sich nehmen.

Ansatz der Regulation:
- Vollmers Harntee 2 .4 Tassen pro Tag
- Viel trinken
- Wenig Kaffee
- Wenig Schweinefleisch
- Wenig Spargel

Vögel und insektenfressende Reptilien nehmen große Mengen Harnsäure auf, trinken aber viel zu wenig Wasser, diese zu lösen. Die Natur hilft sich, indem diese Tiere über die Haut die Harnsäure ausscheiden und sie in Schuppen und Federn einbauen. Wir hingegen können nur über die Niere die Harnsäure ausscheiden, was stark erschwert ist, wenn wir, wie die meisten Menschen, übersäuert sind, denn die Harnsäure löst sich im basischen Milieu spürbar besser als im sauren.

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